Laufen wie auf Wolken – Das Laufschuh-ABC (Teil 1)

Laufen kann man immer und überall. Alles was man braucht sind Sportsachen und ein Paar Laufschuhe. So prophezeien es jedenfalls die Laufgurus der Nation. Aber ist das mit den Laufschuhen tatsächlich so einfach?

WIE WICHTIG SIND PASSENDE LAUFSCHUHE?

Die meisten Laufanfänger kramen ein paar Sportsachen aus ihrem Kleiderschrank, schnüren das in die Jahre gekommene Paar Sportschuhe aus dem Keller und machen sich so auf ihren ersten Lauf.
Im Grunde genommen ist daran nichts auszusetzen. Menschen, die beschließen mit dem Laufen anzufangen, sollte man – soweit sie körperlich fit sind – prinzipiell nicht aufhalten. Allerdings ist der Grund für eine neu angestrebte Läuferkarriere meist, etwas für die körperliche Fitness und die eigene Gesundheit zu tun. Und diesem Ziel können verstaubte Sportschuhe oder ausgetretene Laufschuhe mehr im Wege stehen als man vielleicht denkt. Daher lohnt es sich vor einem überstürzten Laufstart in passende Schuhe zu investieren, denn Laufschuhe sind das A und O der Ausstattung eines Läufers. Auf alles andere kann man gutes gehend verzichten, aber ohne die richtigen Schuhe läuft buchstäblich einfach nichts.

Aber was genau heißt „passende“ Laufschuhe? Bei Sneakers ist es leicht, man probiert das Paar der Wahl in der üblichen Schuhgröße an und im Normalfall passen die Schuhe und werden gekauft. Bei Laufschuhen ist die Prozedur eine etwas längere, da der Schuh einen aber auch über längere Strecken tragen soll und in anderer Intensität genutzt wird.

Erst einmal der einfachste Punkt. Generell sollten Laufschuhe immer rund zwei Nummern größer sein, als normale Alltagsschuhe. Wenn zwischen den großen Zeh und vorderer Schuhspitze noch etwa ein Daumen Platz hat, dann passen die Schuhe. Wenn man Laufschuhe in seiner üblichen Schuhgröße kauft, dann läuft man Gefahr bei jedem Schritt vorne mit den Zehen anzuschlagen. Dies ist nicht nur unangenehm ist, sondern kann langfristig auch zu blauen Fußnägeln führen. Außerdem wird der Fuß bei längeren Distanzen etwas größer, er läuft sich tatsächlich ein wenig platt, so dass man bei zu kleinen Schuhen spätestens nach ein paar fortgeschritteneren Laufkilometern Probleme mit der Passform des Schuhs bekommt. Und dann in zu kleinen Schuhen zurück nach Hause eiern zu müssen ist wahrlich kein Genuss. Daher am besten immer dafür sorgen, dass die Zehen vorne ausreichend Platz haben. So bleiben einem der Laufspaß und die Zehennägel noch lange erhalten.

Neben der Schuhgröße ist auch die Weite des Schuhs ein wichtiger Punkt. Ein Laufschuh soll fest am Fuß sitzen, damit er genügend Stabilität bieten kann. Die Weite lässt sich stark über die Schnürung regulieren, daher kommen die meisten Läufer trotz individuell variierender Fußbreiten mit den meisten Laufschuhen auf dem Markt zurecht. Dennoch gibt es Marken, die für besonders weit oder eng geschnittene Laufschuhe bekannt sind. Hierzu sollte man sich beim Laufschuhkauf beraten lassen, denn besonders im Bereich der Ferse, welchen man nicht mit Hilfe der Schnürung beeinflussen kann, sollte ein Laufschuh gut am Fuß sitzen.

Neben der Passform des Schuhs gibt es unterschiedliche Schuhtypen die den individuell unterschiedlichen Laufstil unterstützen. Grob unterteilen kann man die Laufschuhe auf dem Markt in Neutralschuhe und Stabilschuhe.
Neutralschuhe eignen sich, wie der Name schon verrät, für Läufer mit einem normalen Laufverhalten und unterstützen die natürliche Laufbewegung (auch Pronation genannt). Auch Läufer, welche beim Laufen die äußere Fußkante etwas stärker belasten (die sogenannte leichte Unterpronation bzw. Supination) kommen mit Neutralschuhen meist gut zurecht.
Stabilschuhe oder auch gestützte Schuhe eignen sich dahingegen für Läufer, welche beim Laufen  mit dem Fußgelenk eher nach innen abknicken (die sogenannte Überpronation). Durch Stützelemente im Schuh wird das Abknicken verhindert und somit die Verletzungsgefahr minimiert.

Wer orthopädische Einlagen besitzt, muss einen neutralen Schuh wählen. Die Einlagen bringen den Fuß bereits in die richtige und gesunde Position. Da würden gestützte Schuhe nur kontraproduktiv sein und entweder gegen die Einlagen arbeiten oder den Effekt der Einlagen auf ungesunde Weise verstärken.

Jetzt stellt sich sicherlich einigen die Frage, wieso sie nicht einfach in ihren alten Laufschuhen losziehen können. Immerhin haben sie diese Schuhe – wenn auch vor etwas längerer Zeit – nach genau diesen Kriterien ausgewählt. Am Fuß dürfte der Zahn der Zeit ja nicht allzu sehr genagt haben, so dass der Schuh immer noch ganz passabel passen sollte. Daran ist prinzipiell nichts auszusetzen. Allerdings darf man nicht unterschätzen, wie sich die ins Land gezogene Zeit auf das Material der Schuhe ausgewirkt hat. Denn warum sollte es Laufschuhen anders gehen als uns Menschen – sie altern, egal ob sie (ge)laufen (werden) oder nicht. Das Material wird durch das alleinige Herumstehen poröse, die Dämpfungsfunktion nimmt dadurch ab oder ist nach ein paar Jahren sogar gar nicht mehr vorhanden. Als groben Richtwert kann man 2-3 Jahre ansetzen, nach denen ein Schuh ausgetauscht werden sollte – ob gelaufen oder nicht.

WELCHE SCHUHE DÜRFEN’S SEIN?

Wenn man im Laden vor dem Regal mit Laufschuhen steht, funkeln einen Laufschuhe unterschiedlichster Marken und Farben an. Da fällt es schwer sich für den richtigen Schuh zu entscheiden. Anders als bei Schuhen für den Alltag, bei denen meist das Aussehen oder aber auch eine bestimmte Marke eine entscheidende Rolle spielen, sollte dies bei der Laufschuhwahl absolut nebensächlich sein.

Bestimmte Laufschuhmarken sind oft dafür bekannt für einen bestimmten Läuferfuß besonders geeignet zu sein. So gibt es Marken welche eher breiter geschnittene Schuhe produzieren oder Marken, die eher für Läufer mit schmalen Füßen passend sind. Darüber hinaus gibt es aber auch Marken, welche ihre Modelle in unterschiedlichen Weiten anbieten.

Lasst euch hierzu am besten im Fachgeschäft beraten. Der Markt verändert sich stetig und das Angebot der Hersteller wird laufend ausgeweitet, so dass man als Laie gar nicht alle Entwicklungen auf dem Schirm haben kann. Daher sind die Fachleute die beste Anlaufstelle, da sie direkt an der Quelle sitzen, die neuen Produktinformationen von den Herstellern erhalten und aber auch direkte Rückmeldung von Kunden bekommen – sei es beim Anprobieren von Laufschuhen oder später. Daher können sie den besten Rat geben, welche Schuhe bei welcher Fußbreite am besten geeignet sind.

Wenn man als Läufer seine Lieblingsmarke und -modell gefunden hat, sollte man dennoch nicht jedes Mal wieder blind den Nachfolger kaufen. Denn die Hersteller entwickeln ihre Modelle stetig weiter und auch wenn sich die Technologie des Schuhs so immer weiter verbessert, teilweise sind die Veränderungen von einem Modell zum nächsten so gravierend, dass man mit dem Nachfolgerschuh plötzlich nicht mehr zurecht kommt. Dies ist natürlich besonders ärgerlich, wenn es sich um einen Schuh handelt mit welchem man über Jahre sehr gut seine Laufkilometer absolvieren konnte. Dann heißt es, in den sauren Apfel zu beißen und im Dschungel des Laufschuhsortiments einen neuen Lieblingsschuh zu finden.

WO GIBT ES DIE RICHTIGEN SCHUHE FÜR MICH?

Heutzutage führt der erste Weg bei der Suche nach einem neuen Produkt oft ins Internet. Über Google Shopping, Preissuchmaschinen & Co. findet man meist in Windeseile das was man sucht und auch oft zum besten Preis. Allerdings ist dies nicht der optimale Weg, wenn es um den Erwerb von Laufschuhen geht. Wenn man ganz genau weiß, was man will und auch braucht, dann kann man im Internet gute Schnäppchen machen. Aber alle, die ihre Füße noch nicht so gut kennen und wenig Erfahrung mit dem Kauf von passenden Laufschuhen haben, sollten besser ein Fachgeschäft aufsuchen.

In jeder größeren Stadt gibt es mindestens ein Geschäft was sich auf den Bedarf von Läufern spezialisiert hat (in Frankfurt z.B. der „Frankfurter Laufshop“, in Köln und in vielen anderen Städten in NRW beispielweise “Laufsport Bunert”). Diese Geschäfte haben meist die kompetentesten Verkäufer und können beim Laufschuhkauf beraten. Leider haben diese Geschäfte im Normalfall auch die höchsten Preise, da sie nicht wie größere Ketten regelmäßige Rabattaktionen anbieten. Dennoch müssen auch diese Läden beim Sortimentswechsel ihre Lager für neue Ware leerräumen, daher kann man im Sale auch hier ein paar gute Schnäppchen machen, so lange man nicht zwingend das neueste Modell haben muss.

Jetzt stellt sich sicherlich einigen die Frage, wieso sie nicht einfach in ihren alten Laufschuhen losziehen können. Immerhin haben sie diese Schuhe – wenn auch vor etwas längerer Zeit – nach genau diesen Kriterien ausgewählt. Am Fuß dürfte der Zahn der Zeit ja nicht allzu sehr genagt haben, so dass der Schuh immer noch ganz passabel passen sollte. Daran ist prinzipiell nichts auszusetzen. Allerdings darf man nicht unterschätzen, wie sich die ins Land gezogene Zeit auf das Material der Schuhe ausgewirkt hat. Denn warum sollte es Laufschuhen anders gehen als uns Menschen – sie altern, egal ob sie (ge)laufen (werden) oder nicht. Das Material wird durch das alleinige Herumstehen poröse, die Dämpfungsfunktion nimmt dadurch ab oder ist nach ein paar Jahren sogar gar nicht mehr vorhanden. Als groben Richtwert kann man 2-3 Jahre ansetzen, nach denen ein Schuh ausgetauscht werden sollte – ob gelaufen oder nicht.

WELCHE SCHUHE DÜRFEN’S SEIN?

Wenn man im Laden vor dem Regal mit Laufschuhen steht, funkeln einen Laufschuhe unterschiedlichster Marken und Farben an. Da fällt es schwer sich für den richtigen Schuh zu entscheiden. Anders als bei Schuhen für den Alltag, bei denen meist das Aussehen oder aber auch eine bestimmte Marke eine entscheidende Rolle spielen, sollte dies bei der Laufschuhwahl absolut nebensächlich sein.

Bestimmte Laufschuhmarken sind oft dafür bekannt für einen bestimmten Läuferfuß besonders geeignet zu sein. So gibt es Marken welche eher breiter geschnittene Schuhe produzieren oder Marken, die eher für Läufer mit schmalen Füßen passend sind. Darüber hinaus gibt es aber auch Marken, welche ihre Modelle in unterschiedlichen Weiten anbieten.

Lasst euch hierzu am besten im Fachgeschäft beraten. Der Markt verändert sich stetig und das Angebot der Hersteller wird laufend ausgeweitet, so dass man als Laie gar nicht alle Entwicklungen auf dem Schirm haben kann. Daher sind die Fachleute die beste Anlaufstelle, da sie direkt an der Quelle sitzen, die neuen Produktinformationen von den Herstellern erhalten und aber auch direkte Rückmeldung von Kunden bekommen – sei es beim Anprobieren von Laufschuhen oder später. Daher können sie den besten Rat geben, welche Schuhe bei welcher Fußbreite am besten geeignet sind.

Wenn man als Läufer seine Lieblingsmarke und -modell gefunden hat, sollte man dennoch nicht jedes Mal wieder blind den Nachfolger kaufen. Denn die Hersteller entwickeln ihre Modelle stetig weiter und auch wenn sich die Technologie des Schuhs so immer weiter verbessert, teilweise sind die Veränderungen von einem Modell zum nächsten so gravierend, dass man mit dem Nachfolgerschuh plötzlich nicht mehr zurecht kommt. Dies ist natürlich besonders ärgerlich, wenn es sich um einen Schuh handelt mit welchem man über Jahre sehr gut seine Laufkilometer absolvieren konnte. Dann heißt es, in den sauren Apfel zu beißen und im Dschungel des Laufschuhsortiments einen neuen Lieblingsschuh zu finden.

WO GIBT ES DIE RICHTIGEN SCHUHE FÜR MICH?

Heutzutage führt der erste Weg bei der Suche nach einem neuen Produkt oft ins Internet. Über Google Shopping, Preissuchmaschinen & Co. findet man meist in Windeseile das was man sucht und auch oft zum besten Preis. Allerdings ist dies nicht der optimale Weg, wenn es um den Erwerb von Laufschuhen geht. Wenn man ganz genau weiß, was man will und auch braucht, dann kann man im Internet gute Schnäppchen machen. Aber alle, die ihre Füße noch nicht so gut kennen und wenig Erfahrung mit dem Kauf von passenden Laufschuhen haben, sollten besser ein Fachgeschäft aufsuchen.

In jeder größeren Stadt gibt es mindestens ein Geschäft was sich auf den Bedarf von Läufern spezialisiert hat (in Frankfurt z.B. der „Frankfurter Laufshop“, in Köln und in vielen anderen Städten in NRW beispielweise “Laufsport Bunert”). Diese Geschäfte haben meist die kompetentesten Verkäufer und können beim Laufschuhkauf beraten. Leider haben diese Geschäfte im Normalfall auch die höchsten Preise, da sie nicht wie größere Ketten regelmäßige Rabattaktionen anbieten. Dennoch müssen auch diese Läden beim Sortimentswechsel ihre Lager für neue Ware leerräumen, daher kann man im Sale auch hier ein paar gute Schnäppchen machen, so lange man nicht zwingend das neueste Modell haben muss.

Darüber hinaus gibt es Sportgeschäftsketten die meist auch über eine umfangreiche Auswahl an Laufschuhen verfügen. Neben den Allroundern wie z.B. SportScheck, INTERSPORT oder engelhorn sports gibt es auch Ketten wie RUNNERS POINT, welche sich den Laufsport als Kerngeschäft auf die Fahne geschrieben haben. Für alle Sparfüchse, die größeren Ketten bieten regelmäßig Rabattaktionen an, so dass man auch beim Kauf aktueller Modelle ein wenig sparen kann.

Ganz egal ob Spezialgeschäft oder Sportgeschäftkette, bei einer umfassenden Laufschuhberatung sollte immer eine Laufbandanalyse durchgeführt werden. Andernfalls ist es nicht möglich, den am besten geeigneten Laufschuh zu finden.
Im ersten Schritt läuft man barfuss auf einem Laufband, so dass der Verkäufer den Laufstil ohne Unterstützung eines Laufschuhs analysieren kann. Daraufhin ist eigentlich sehr schnell klar, was für eine Art Schuh benötigt wird. Am besten testet man ein paar unterschiedliche Modelle und auch Marken sowohl auf dem Laufband als auch auf einer kurzen Runde durch den Laden aus. Auf diese Weise sollte man recht schnell zu dem individuell optimalen Schuh kommen.

Darüber hinaus bietet das jeweilige Geschäft im Optimalfall eine Rücknahme der gekauften Schuhe an, sollte man im Trainingsalltag doch nicht mit dem gewählten Schuh zurechtkommen. Man sollte sich beim Kauf erkundigen, wie lange man Zeit hat den Schuh zu testen und in welchem Zustand der Schuh noch zurückgenommen wird. Einige Geschäfte neben sogar verschlammte Schuhe zurück, das ist aber vermutlich nicht der Regelfall und sollte daher vorher abgeklärt werden.

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